Hätte Russland das afghanische Schicksal ereilt?

Philipp Ewers begründet, warum Putins Sicherheits- und Wirtschaftspolitik vernünftig sind

  • Von Karl-Heinz Gräfe
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Titel lässt ahnen, dass die Deutschen um einen »Putinversteher« reicher geworden sind. In Zeiten, da dieses Wort zum beruflichen Selbstmord geeignet ist, zieht es der Slawist und Historiker jedoch vor, unerkannt zu bleiben. Er veröffentlichte sein akribisch recherchiertes, faktenreiches und höchst aktuelles Buch unter dem Pseudonym Philipp Ewers.

Der Autor diskutiert sachlich strittige Fragen: Wer hat die Entspannung in den Ost-West-Beziehungen beendet? Wer trägt Schuld am neuen Kalten Krieg und den neuen heißen Kriegen, die ein bisher nicht gekanntes Ausmaß an weltweiter Massenflucht und Massenelend zur Folge haben? Eine ziemlich geschlossene Front von Ideologen und Politikern aus den USA und der EU machen dafür Russland und seinen Präsidenten Wladimir Putin verantwortlich. Suggeriert wird, »Putinismus« sei die Fortsetzung des unheilvollen Stalinismus.

Ewers skizziert die russische Außen- und Sicherheitspolitik seit dem ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.