»Absolut konkurrenzfähig«

Wasserspringer kämpfen in Rio de Janeiro um Olympiatickets

  • Von Jörg Soldwisch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die deutschen Wasserspringer versuchen beim Weltcup in Rio weitere Startplätze für Olympia zu sichern. Erst drei Einzelstartplätze stehen zu Buche. Ein fitter Patrick Hausding verbreitet Optimismus.

Das Zikavirus ist für die deutschen Wasserspringer beim Weltcup in Rio de Janeiro das kleinste Problem. Zwar schützen sich Patrick Hausding und seine Mannschaftskameraden mit speziellen Sprays und Moskitonetzen im Schlafbereich gegen die Stechmücken, doch ansonsten gilt die ganze Konzentration dem sportlichen Wettkampf. Die Olympia-Generalprobe (19. bis 24. Februar) ist für die deutschen Wasserspringer die letzte Chance auf die noch fehlenden neun Quotenplätze für die Sommerspiele an selber Stelle in einem halben Jahr.

»Wir haben viele Schutzmaßnahmen getroffen, aber wir versuchen, das Thema Zikavirus nicht zu dramatisieren«, sagte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Nach einer enttäuschenden WM 2015 in Kasan (Russland) haben die erfolgsverwöhnten Wasserspringer erst drei Einzelstartplätze bei den Männern (zweimal Turm, einmal 3-m-Brett) in Rio sicher. »Beim Weltcup wollen wir möglichst alle Quot...


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