Zweikampf und ein bisschen mehr

Malu Dreyer und Julia Klöckner wollen Rheinland-Pfalz regieren - Klöckner vielleicht auch einmal in Berlin

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Im Duell um den Chefsessel in der Mainzer Staatskanzlei eilen in diesen Wochen zwei Frauen durch Rheinland-Pfalz und kämpfen um jede Stimme. Beide pokern hoch und für beide steht viel auf dem Spiel.

Es ist ein schwerer Gang für Maria Luise Anna Dreyer. Seit drei Jahren ist Malu, wie sie sich kurz und bündig nennt, Regierungschefin in Mainz. Für den Job hatte sie ihr Vorgänger Kurt Beck vorgeschlagen. Jetzt muss sie nach 25-jähriger SPD-Dominanz in der Landespolitik das Amt gegen die CDU-Herausforderin Julia Klöckner verteidigen.

Umfragewerte verheißen der amtierenden rot-grünen Koalition seit Monaten eine schmerzhafte Niederlage. Knapp über 30 Prozent wären ein historisches Tief für die SPD im Südwesten, die hier auch zu Zeiten absoluter CDU-Stimmenmehrheiten unter Helmut Kohl in den 1970ern nie unter 38 Prozent abgerutscht war und 2006 mit 45,6 Prozent die absolute Landtagsmehrheit erobert hatte.

Damit der negative Bundestrend für die SPD nicht bis in das überwiegend linksrheinische Bundesland durchschlägt, ist der Wahlkampf voll auf Malu zugeschnitten. Sie sei »genau richtig für unsere Zeit« und könne »zusammenführen« und »zusamm...

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