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Ermittlungen zu Unglück von Nachterstedt wurden eingestellt

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Nachterstedt. Knapp sieben Jahre nach dem Erdrutsch von Nachterstedt mit drei Toten hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt. Der Verdacht einer fahrlässigen Tötung habe sich nicht erhärtet, teilte die Staatsanwaltschaft in Magdeburg am Dienstag mit. Bei dem Unglück waren am 18. Juli 2009 rund 4,5 Millionen Kubikmeter Erdreich in den Concordiasee gerutscht, drei Häuser wurden mitgerissen. Es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine strafrechtlich relevante Sorgfaltspflichtverletzung bei der Errichtung oder Pflege der abgerutschten Böschung ergeben, erklärten die Ermittler. »Die über Jahre sich verändernden Grundwasserverhältnisse, Strömungs- und Druckverhältnisse waren nicht sicher vorhersehbar.« Es habe auch keine Hinweise gegeben, dass in Kenntnis eines bevorstehenden Erdrutsches Gegenmaßnahmen oder Evakuierungen unterlassen worden seien. dpa/nd

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