Irre lustig. Irre schön

Marion Brasch stellt im Prater ihren neuen Roman »Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot« vor

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Vor mehr als 60 Jahren haben Estragon und Wladimir das Hirnlabyrinth des irischen Theaterdichters Samuel Beckett verlassen. Seitdem lungern sie am Wegrand herum und warten. Warten auf Godot. Aber Godot kommt nicht. Seit mehr als 60 Jahren. Und jetzt steht er plötzlich da »mit hängenden Schultern in seinem zerschlissenen Anzug und auf dem Kopf diesen verbeulten Hut«?

Nicht vor Estragon und Wladimir, nein, die warten noch immer. Dafür vor der Erzählerin in Marion Braschs neuem Roman. Die spricht nur in der ersten Zeile des Buches als »ich« zu uns und tritt dann zurück hinter »Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot«, die uns hier häppchenweise aufgetischt werden. Erst ganz am Ende begegnen wir ihr dann wieder: einer Frau, die aus dem Fenster eines Fast-Food-Restaurants starrt, unter Kopfhörern laute Musik hörend, und unverhofft von diesem Typen angesprochen wird: »›Guten Tag‹, sagte er. ›Ich bin Godot.‹« Warum ist er hier - und nicht ...

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