Sozialwohnungen als Trostpreis

Bundesregierung will Filetgrundstück erneut zum Höchstpreis verkaufen

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eines der letzten großen Baugrundstücke in Mitte soll an einen privaten Investor gehen. Berlin wird mit ein paar Sozialwohnungen abgespeist.

Der Bund setzt seine Preistreiberei auf dem Berliner Wohnungsmarkt fort. In Mitte soll eines der letzten großen Baugrundstücke an einen privaten Investor verkauft werden. Das 16 500 Quadratmeter große bundeseigene Areal an der Stallschreiberstraße auf dem einstigen Mauerstreifen sowie eine Nachbarfläche sollen zum Höchstpreis von 29,1 Millionen Euro an das Essener Unternehmen formart GmbH & Co.KG gehen. Das zählt sich mit jährlich 700 verkauften Wohnungen zu den führenden Wohnungsentwicklern.

Die Kaufangebote reichten bis zu einer Summe von 82 Millionen Euro. Da die beiden Höchstbieter keine Finanzierung nachweisen konnten, ging das Areal schließlich an formart. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM, die sich mit einer Bietergemeinschaft an dem Verfahren beteiligte, hatte mit 16,5 Millionen Euro keine Chance.

Der Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet, Bundestag und Bundesrat müssen ihn aber noch absegnen. Im Haushaltsausschuss ...

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