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Immer mehr Sperrzeiten gegen Erwerbslose

Trotz Rückgangs der Arbeitslosenzahlen / Linkenpolitikerin Zimmermann: Daumenschrauben werden angezogen / Das eigentliche Problem: Es fehlt an existenzsichernder Arbeit

Obwohl die Zahl der Erwerbslosen zurückgeht, werden immer mehr von ihnen mit so genannten Sperrzeiten bestraft, sie erhalten vorerst kein Geld. Die Linkspartei spricht von »Daumenschrauben«, in Wahrheit fehle es an Arbeit.

Berlin. Obwohl die Zahl der Erwerbslosen zurückgeht, werden immer mehr Menschen ohne Arbeit mit so genannten Sperrzeiten bestraft, erhalten also vorübergehend keine Sozialleistungen. Wie die Linken-Abgeordnete Sabine Zimmermann auf Basis von Angaben der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, sind die Sperrzeiten bundesweit seit 2013 von 698.386 auf 716.042 im Jahr 2015 angestiegen. Das ist eine Zunahme von über 2,5 Prozent – und das, obwohl die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld im selben Zeitraum um fast 9 Prozent zurückging.

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