Werner Abel 26.02.2016 / Geschichte

Die Grupo Thälmann

Die ersten deutschen Spanienkämpfer eilten im Juli 1936 zur Aragón-Front

Spanien gehörte zunächst nicht zu den klassischen Exilländern der deutschen Antifaschisten. Das änderte sich mit dem Sieg der Volksfront Anfang 1936. Auch 4000 deutsche Männer und Frauen verteidigten die Republik bis 1939.

Spanien gehörte zunächst nicht zu den klassischen Exilländern der deutschen Antifaschisten. Das änderte sich mit dem Sieg der Volksfront im Februar 1936. Unkomplizierte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erleichterte überdies die Entscheidung, nach Spanien zu gehen. Zudem weilten im Juli 1936, als reaktionäre Generäle gegen die Republik putschen, mehrere Deutsche in Barcelona. Sie wollten an der Volksolympiade teilnehmen, die am 19. Juli als Pendant zu den Olympischen Spielen in Hitlers Berlin eröffnet werden sollte. Dazu kam es nicht mehr. Der Putsch am Vortag löste in verschiedenen Städten Spaniens spontane Abwehrkämpfe aus – getragen von der mächtigen anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional de Trabajo) und der sozialistischen UGT (Unión General de Trabajadores). Zu den Deutschen, die in Barcelona am Sturm auf die von den Putschisten gehaltenen Kasernen teilnahmen, gehörte Max Friedemann, jüdischer Herkunft und Kommunist. Eine Waffe, sagte man ihm, müsse er sich selbst erobern; wie ein Gewehr funktioniert, brachte man ihm innerhalb einer Minute bei.

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