Sieben Tage, sieben Nächte

Umberto Eco hat uns mit seinem Roman »Das Foucaultsche Pendel« nicht nur die lustigste Verschwörungstheorie, sondern auch ein ebenso schlichtes wie überzeugendes Geschäftsmodell hinterlassen. Um wie der Manuzio Verlag Teil der »Vanity Press« zu werden, benötigt man lediglich eitle Autoren. Davon gibt es ohne Zweifel mehr als genug - die Kunst besteht also darin, sie mit der Aussicht auf Glanz und Gloria an das Unternehmen heranzuführen. Da eitle Menschen leicht zu beeindrucken sind, ist das kein Problem.

Im nächsten Schritt bestärkt man sie in der Annahme, dass die Welt ohne ihr Werk verderben wird, deutet aber dezent an, dass sich der Verkauf schwierig gestalten könnte, da sie ihrer Zeit um viele Jahre voraus seien. Als AEK (Autoren auf eigene Kosten) bezahlen sie mit Freude die Herstellung von 2000 Exemplaren ihrer bahnbrechenden Ergüsse, wovon aber nur die...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 452 Wörter (2830 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.