»Eklatant asozial«: DGB legt Bericht über Verteilung vor

Gewerkschaftsverband sieht in Bekämpfung der Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen »eine der zentralen Fragen unserer Zeit«

Berlin. Die Beschäftigten in Deutschland haben trotz Lohnerhöhungen im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Euro weniger verdient als 1992. Das ist eines der Ergebnisse des Verteilungsberichts des gewerkschaftlichen Dachverbandes DGB, über den zuerst die »Frankfurter Rundschau« berichtete.

Zwar sei der durchschnittliche Bruttolohn seit 1991 von 1.659 auf 2.721 Euro gestiegen, also um 64 Prozent. Der Zuwachs sei aber durch höhere Abgaben und steigende Preise wieder zunichte gemacht worden, zudem habe sich der Ausbau des Niedriglohnsektors und die zurückhaltende Lohnpolitik auf die Lage der Arbeitseinkommen ausgewirkt.

Darüber hinaus lag die Ungleichheit bei den Einkommen 2014 so hoch wie nie zuvor. Ein Beisp...

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