Christina Palitzsch 01.03.2016 / Politik

Ein Tag gegen Antiziganismus

Die Kampagne »Romaday« setzt sich für die Beendigung der Diskriminierung von Roma und Sinti ein

Ein gesamtgesellschaftliches Bündnis aus 25 Organisationen bekundet seine Solidarität mit den Sinti und Roma Europas, um der wachsenden Diskriminierung entgegenzutreten.

»Vor einigen Jahren waren wir noch auf einem guten Weg. Aber es ist nie zu spät, das was man eingeleitet hat, wieder rückgängig zu machen« sagt Nizaqete Bislimi und appelliert an Bundespräsident Joachim Gauck dem vor fünf Tagen verabschiedeten Asylpaket II die Unterschrift zu verwehren. Die aktuelle Asylgesetzgebung mit angeblich sicheren Herkunftsstaaten und Schnellverfahren gehe deutlich zu Lasten von Roma, erklärt die Anwältin für Ausländerrecht. Seit dem Zerfall Jugoslawiens ist die Diskriminierung von Roma nachweislich gestiegen. Zudem führte der Initiator des Bündnisses Uwe Neumärker Beispiele von Menschen an, die bereits seit Jahrzehnten in Deutschland leben, aber immer noch eine Abschiebung befürchten müssen. Und auch Sinti und Roma mit Bleiberecht verleugnen wegen negativer Erfahrungen meist Herkunft und Kultur, bestätigt Bislimi.

25 namhafte Organisationen - Angefangen bei der Diakonie, dem Paritätischen, Amnesty International...

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