Merkel: Zahl der Flüchtlinge muss für alle verringert werden

EU-Türkei-Gipfel geht in die Verlängerung / Menschenrechtskommissar des Europarats fordert mehr Schutz für geflüchtete Frauen und Mädchen / Zentralrat der Muslime warnt vor Alleingängen der Staaten

Während des EU-Gipfels mit dem türkischen Premierminister werden die Stimmen der Kritiker immer lauter: Das Regime in der Türkei wird zunehmend autoritärer. Eine Zusammenarbeit dadurch immer bedenklicher.

Brüssel. Die Verhandlungen beim EU-Gipfel mit der Türkei zur Flüchtlingpolitik sind schwieriger als erwartet. Statt den Teil mit der Türkei bereits am Nachmittag abzuschließen, werde der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu nun auch zum Abendessen bleiben, sagte ein EU-Vertreter am Montagnachmittag in Brüssel. Davutoglu habe in einer ersten Runde »einige neue Ideen und neue Vorschläge« präsentiert. »Sie bieten mehr, sie verlangen mehr.«

Nach ursprünglicher Planung sollte der Gipfel zwei klar getrennte Teile haben. Der Abschnitt mit der Türkei sollte bis 15 Uhr abgeschlossen sein. Danach wollten die europäischen Staats- und Regierungschefs unter sich über die Lage der Flüchtlinge innerhalb EU beraten. Dabei sollte es insbesondere um Griechenland gehen, wo wegen der Grenzschließungen entlang der Balkanroute mittlerweile zehntausende Flüchtlinge festsitzen.

Der irische Regierungschef Enda Kenny hatte zu Gipfelbeginn gesag...

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