Nadelstiche der CSU-Kontrahenten

Parteichef Horst Seehofer will verhindern, dass Markus Söder sein Nachfolger wird

  • Von Christoph Trost, München
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Horst Seehofer und Markus Söder sind sich in gegenseitiger Abneigung verbunden. Zweieinhalb Jahre vor der bayerischen Landtagswahl wird der Machtkampf zwischen beiden intensiver.

»Es ist wie im alten Rom«, sagt ein CSU-Mann aus dem Parteivorstand. »Wir sitzen als Zuschauer auf den Rängen und schauen zu, wie sich die zwei Kontrahenten unten in der Arena bekämpfen.« Gemeint sind Parteichef und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und dessen aussichtsreichster Nachfolgekandidat Markus Söder. Allerdings ist es kein offener Machtkampf, und eine Revolution steht nicht an in der CSU. Und doch ist eines spätestens seit einigen Tagen offensichtlich: dass Seehofer immer intensiver um die Verteilung seines Erbes kämpft - und Söder um seine politische Zukunft.

Es ist ein Machtkampf mit Nadelstichen, und zwar gegenseitigen, mal schmerzhafter, mal weniger. Jüngstes Beispiel: Nach einem »Spiegel«-Bericht denkt Seehofer darüber nach, die nächste Wahl zum Parteivorsitzenden um ein Jahr auf diesen Herbst vorzuziehen - und sich selbst bis 2018 an die Parteispitze wählen zu lassen. Er wolle damit Söders vorzeitigen Aufstieg zum...

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