Industrieruinenlandschaft unter Nebelschwaden

»Der Freischütz« am Deutschen Nationaltheater Weimar

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Was für eine merkwürdige Nationaloper ist das doch, ein böses Märchenstück über Zauberkugeln und undurchschaubare teuflische Mächte. Gleichzeitig auch über leicht durchschaubare Intrigen und heiteren Sinn - und das alles im Förstermilieu. Eine echt deutsche Waldoper, wo auf jede Lichtung wieder ein dunkler Weiher folgt.

Gewiss zieht Carl Maria von Webers »Der Freischütz« folkloristische Harmlosigkeiten an. Davor sollte am Deutschen Nationaltheater Weimar zweierlei bewahren: die technisch-funktionale Bühne von Jan Pappelbaum und die Regie der für ihren energisch-vergegenwärtigenden Zugriff auf Stoffe bekannten jungen Schauspiel-Regisseurin Andrea Moses, die bereits in Meiningen erfolgreich Richard Strauss’ »Salome« und »Elektra« inszenierte.

Was also ist dran an dieser »Freischütz«-Versuchsanordnung über die »deutsche Seele«? Musikalisch von Martin Hoff geleitet, findet die Staatskapelle Weimar zu einem sich von falsch romantisierenden A...

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