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US-Luftangriff auf Shabaab in Somalia

Angeblich 150 Kämpfer tot Freischärler dementieren

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Washington. Die USA haben in Somalia ein Camp von Al-Shabaab aus der Luft angegriffen, im Verständnis der USA eine Terrormiliz. Man habe, so heißt es, vermutlich eine Terrorattacke vereitelt. Nach Angaben der »New York Times« seien »etwa 150 Extremisten« getötet worden. An dem Angriff seien laut Pentagon vom Montag bemannte Flugzeuge und Drohnen beteiligt gewesen. Das US-Verteidigungsministerium äußerte sich nicht zur Zahl der Getöteten. Die Miliz selbst hat die Angaben über die Zahl der getöteten Kämpfer zurückgewiesen.

Von dem Camp, rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu, sei eine »unmittelbare Bedrohung« für US-Soldaten und Soldaten von Staaten der Afrikanischen Union ausgegangen, die gemeinsam im Zuge der Mission AMISOM in Mogadischu Dienst tun. Kämpfer aus dem Camp seien »kurz davor« gewesen, einen Anschlag zu verüben. Keinen Angaben macht das Pentagon dazu, wie man an die Erkenntnisse gelangt sei.

Die »New York Times« zitierte Pentagonmitarbeiter Jeff Davis, wonach der Angriff während einer Zeremonie in dem Camp erfolgt sei. »Die Kämpfer standen in Formation auf freiem Feld.« Drohnen und Flugzeuge hätten Präzisionsbomben und Raketen abgefeuert. Die USA hätten eine Reihe von Spezialkommandos in Somalia abgesetzt. Davis erklärte, der Angriff habe Shabaabs Fähigkeit zu Angriffen auf seine Nachbarn und den Westen entscheidend geschwächt. Welche Ziel im Westen die Miliz habe angreifen wollen, wurde nicht gesagt.

Das Weiße Haus teilte am Montag mit, es werde in Kürze Zahlen zu getöteten Kämpfern und Zivilisten bekannt geben, die in der Amtszeit von Präsident Barack Obama bei Drohnenangriffen ums Leben kamen. dpa/nd

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