Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Späti-Syndikat kontra Kiez-Cop

Neuköllner Ladeninhaber kämpfen für die Erlaubnis, an Sonntagen zu öffnen

  • Von Elsa Koester
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Spätkäufe in Berlin fordern eine Ausnahmeregelung im Berliner Ladenöffnungsgesetz. Unterstützt werden sie jetzt von den Grünen.

Berlin ist ein hartes Pflaster für Spätkäufe, also die sogenannten Spätis - zumindest sonntags. Denn da dürfen die kleinen Kiezläden nicht öffnen. Das tun sie meist trotzdem. Und so tobt in einigen Kiezen längst ein Kleinkrieg zwischen dem Bußgelder verhängenden Ordnungsamt und den widerständigen Späti-Inhabern. Die Grünen fordern nun in einem Antrag im Abgeordnetenhaus, im Berliner Ladenöffnungsgesetz eine Ausnahmeregelung für Spätverkaufsstellen zu schaffen.

In Neukölln spitzt sich die Auseinandersetzung besonders zu. Hier war die sonntägliche Kiezidylle vorbei, als ein übereifriger Polizist im vergangenen Jahr engmaschige Kontrollen einführte. »Es gibt da so einen nervigen Kiez-Cop, der sich entschieden hat, den Spätis das Leben zur Hölle zu machen«, erzählt Ahmed Razi. Sein Spätkauf »AK44« ist seit zwölf Jahren ein Stück Kiezkultur an der S-Bahn-Station Sonnenallee. »Bereits Samstagnacht um kurz nach zwölf steht der Streifenwagen vo...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.