Meeresmüll kennt keine Grenzen

Jährlich werden in Kroatien Unmengen Treibgut angeschwemmt

  • Von Thomas Roser, Belgrad
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Alljährlich schlagen Umweltschützer in Kroatien Alarm: Die Winterstürme treiben vor allem auf die südlichen Inseln Unmengen von Müll der südöstlichen Adriaanrainer.

Ganze Buchten sind mit Plastikflaschen, Tierkadavern und Unrat übersät: Alljährlich bieten die Gestade der südkroatischen Adriainsel Mljet nach den Winterstürmen dasselbe erschütternde Bild. Woher das unerwünschte Treibgut kommt, ist beim Blick auf noch lesbare Etiketten der angeschwemmten Müllberge schnell auszumachen. Der Abfall wird meist von den Ufern der nahen Adrianachbarn Montenegro und Albanien, aber auch aus Griechenland oder der fernen türkischen Küste angespült: Selbst aus den meereslosen Binnenstaaten Kosovo und Mazedonien tragen erst Flüsse und dann die Meeresströmungen ihre schmutzige Fracht bis an die kroatische Adria.

Kommunale Inselbehörden und freiwillige Umweltschützer aus ganz Kroatien klauben jährlich vor Beginn der Touristensaison Hunderte Tonnen an Abfall aus Buchten und von den Klippen: Neben der der Touristenhochburg Dubrovnik vorgelagerten Mljet wird in Südkroatien vor allem die lan...

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