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Frauen fehlen öfter als Männer krank im Job

Berlin. Frauen sind häufiger krank geschrieben: Insgesamt hatten Frauen im vergangenen Jahr 14 Prozent mehr Fehltage auf der Arbeit als Männer, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten DAK-Gesundheitsreport hervorgeht. Männer wiederum sind mit durchschnittlich 12,2 Tagen länger arbeitsunfähig geschrieben als Frauen (11,9 Tage). Die größten Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es demnach bei Depressionen, Krebs und Herzerkrankungen. Die gesetzliche Krankenkasse hat Daten von rund 2,7 Millionen Versicherten ausgewertet. Zudem befragte das Forsa-Institut mehr als 5000 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren. Danach gab es im vergangenen Jahr mit 4,1 Prozent den höchsten Krankenstand seit 16 Jahren. Nicht nur die Grippewelle habe den Krankenstand nach oben getrieben, erklärte DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. Ursache des stetigen Anstiegs seien auch zunehmende Krankschreibungen wegen Erkrankungen der Psyche und des Muskel-Skelett-T-Systems. AFP/nd

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