Die Musik von gestern

Begegnungen mit Jacques Brel, Johannes Brahms, Benjamin Britten und Olivier Messiaen beim Festspielfrühling auf Rügen

  • Von Gerhard Müller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wir lieben die Musik von gestern. Festivals leben von ihr, auch der Festspielfrühling Rügen. Tausende machten sich am Wochenende auf, um Jacques Brel zu hören, der vor 38 Jahren gestorben ist und wieder auferstanden in dem Schauspieler Dominique Horwitz. Sein Konzert füllte die Nordperdhalle in Göhren, die größte Sporthalle der Insel. »La cathédrale«, »Rosa«, »Les remparts de Varsovie« - vergessene Chansons erlebten ihre Renaissance, aber waren sie wirklich vergessen? Manche Lippe buchstabierte die Worte mit, nicht allzu viele, es war alles auf Französisch. Horwitz sang Brel, aber spielte er ihn auch? Nein, er spielte Horwitz, der Brel spielt. Für zwei Stunden ist die Sporthalle an der Ostsee die Sehnsuchtsstadt Paris.

Meine musikalische Reise führte zuerst nach Bergen, zu dem berühmten Chirurgen Theodor Billroth. Er war der vertrauteste Freund von Johannes Brahms, ihm schickte jener alle seine Partituren und erbat sein Urteil; bevor er...

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