In Senegal wächst die Angst vor Terrorismus

Nach den Überfällen in Burkina Faso und Côte d'Ivoire rechnet auch Dakar mit islamistischen Attacken

  • Von Odile Jolys, Dakar
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit dem islamistischen Angriff am Sonntag auf Hotelanlagen in Grand Bassam hat der Terrorismus in Afrika nun auch Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) erreicht.

»Mit dem Anschlag in Côte d'Ivoire ist klar geworden, dass kein Land in Westafrika, auch nicht Senegal, eine Ausnahmesituation für sich beanspruchen kann«, sagte Bakary Sambe, Professor an der Universität Gaston Berger in Saint-Louis und Leiter eines Forschungsinstituts, über den religiösen Radikalismus in Dakar gegenüber nd. »In Senegal werden wir nicht mehr behaupten können - nie bei uns«.

Nach den Terrorattacken in Bamako, der Hauptstadt Malis, wo im November 21 Menschen getötet wurden, und in Ouagadougou, der Metropole von Burkina Faso, wo im Januar 30 Menschen bei Attentaten starben, werden nun auch in Senegal die Befürchtungen immer lauter, als nächstes Ziel an der Reihe zu sein.

Für den Islam und Terrorismusexperten Sambe, wurde Senegal bis jetzt vom Terror ausgespart, weil die internationale Gemeinschaft Interesse daran gehabt habe, die Stabilität in Senegal zu wahren. »Es ist der einzige feste Boden in einem regionalen Unsicherh...

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