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Gysi: Auch Wagenknecht für Verluste verantwortlich

Dresden. Der frühere Linksfraktionschef Gregor Gysi hat seine Nachfolgerin Sahra Wagenknecht für Stimmenverluste bei den vergangenen Landtagswahlen indirekt mitverantwortlich gemacht. In der Flüchtlingsfrage müsse man eine einheitliche Position haben, sagte Gysi der »Sächsischen Zeitung« (Mittwoch). »Und wenn dann herausragende Persönlichkeiten wie Katja Kipping und Sahra Wagenknecht unterschiedliche Positionen beziehen, dann wird es eben schwierig«. Wagenknecht hatte am Tag vor den Abstimmungen in einem Interview von »Kapazitätsgrenzen und Grenzen der Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung« gesprochen. »Es können nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen«, sagte sie. Parteichefin Kipping hatte sich am Tag nach der Wahl von dieser Aussage distanziert. dpa/nd

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