Die neuen Volksparteien

Matthias Micus über die vergangenen drei Landtagswahlen und die zunehmende Zersplitterung der Parteienlandschaft

  • Von Matthias Micus
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer jetzt, nach den drei Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ein Ende der Volksparteien ausruft, der, man ahnt es, erntet allenfalls gelangweiltes Augenrollen. Für die SPD kommt die Feststellung wie ein alter Hut reichlich verspätet daher, dümpelt die Partei doch bereits seit Jahren bundesweit bei rund 25 Prozent vor sich hin, wodurch sie schon längst nicht mehr mehrheitsfähig ist. Mit Blick auf die CDU wiederum erscheint eine solche Diagnose trotz der jüngsten Verluste mindestens verfrüht, wenn nicht gar als induktiver Unsinn, angesichts der 41,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2013 und lange stabiler Umfragewerte, die eher von einer Renaissance denn einem Verlust der Volksparteilichkeit künden.

Tatsächlich spricht manches dafür, die gerade abgehaltenen Wahlen nicht in längere Kontinuitätslinien einzuordnen, sondern ihre Besonderheiten hervorzuheben: Nie schnitt ein Neuling bei einer überregiona...

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