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Verbraucherzentrale: Bahn muss kundenfreundlich werden

Nach Bekanntgabe des Milliardenverlusts: Verbraucherzentrale fordert unabhängige Qualitätsberichte / Schienengüterverkehr laut Bahn »größte Baustelle« / Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau als Antwort auf die Krise

Berlin. Erstmals seit mehr als zehn Jahren ist die Deutsche Bahn (DB) wieder in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzern schloss das Jahr 2015 mit einem Verlust von 1,311 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin bekanntgab. »Wir haben nicht das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten«, räumte Bahn-Chef Rüdiger Grube ein.

Eine Expertin der Verbraucherzentrale forderte im Gespräch mit dem »Deutschlandfunk«, die Bahn müsse die Kundenwünsche endlich wieder berücksichtigen. Marion Jungbluth sieht darin den Hauptgrund für den Umsatzeinbruch des Unternehmens. Viele Fahrgäste seien auf Alternativen wie Billigflüge und Fernbusreisen umgestiegen. Im internationalen Vergleich lande die DB »in Sachen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf einem der hinteren Plätze«, betonte Jungbluth. Durch unabhängige Qualitätsberichte, wie sie etwa in Großbr...


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