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Sozialstaat mit Versorgungslücken

21. Kongress »Armut und Gesundheit« besteht auf Chancengleichheit für alle in Deutschland lebenden Menschen

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Obdachlose, Geflüchtete und Migranten ohne Papiere fallen hierzulande durchs soziale Raster. Wie sie ärztlich versorgt werden können, will ein Kongress in Berlin klären.

Welche Herausforderungen gibt es für die Gesundheitsvorsorge? Über diese Frage diskutieren ab Donnerstag Akteure aus Verbänden, Krankenkassen, Hochschulen und Politik. Beim inzwischen 21. bundesweiten Kongress »Armut und Gesundheit« in Berlin sollen in 115 Einzelveranstaltungen drängende Fragen des Sozialsystems besprochen werden. Die Veranstalter, darunter die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V., rechnen mit über 2000 Teilnehmern.

Aktuelle Zahlen zur Auswirkung von Armut und sozialer Ungleichheit auf die Gesundheit zeigen nichts Neues: Das Risiko, an Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder chronischer Bronchitis zu erkranken, ist in sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen zwei- bis dreifach so hoch. Die größere Krankheitslast mündet schließlich in vorzeitige Sterblichkeit - Männer verlieren elf, Frauen acht Jahre ihres Lebens gegenüber dem Durchschnitt. D...


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