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LINKE-Unmut gegen Wagenknecht

Offener Brief wegen umstrittener Äußerungen zur Asylpolitik

Berlin. Deutliche Kritik an Äußerungen von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht zur Asylpolitik kommt jetzt auch vom linken Flügel der Partei. In einem Offenen Brief fordern Dutzende Vertreter aus dem Umfeld der Parteiströmung Antikapitalistische Linke die Politikerin auf, ihre »Positionen zu überdenken und zu korrigieren«. Es sei »nicht akzeptabel«, dass Wagenknecht »im Alleingang in der Öffentlichkeit« Positionen vertrete, mit denen »die Mitgliedschaft vor vollendete Tatsachen gestellt« würde.

Die Unterzeichner des Schreibens, zu denen Landesvorstände der Partei und die Bundestagsabgeordnete Inge Höger gehören, zeigen sich »extrem besorgt« über Äußerungen Wagenknechts zum angeblichen »Gastrecht«, zur Abschiebung straffällig gewordener Migranten und zu den Kapazitätsgrenzen für die Aufnahme von Geflüchteten. Es sei wichtig, »dass der linke Parteiflügel - zu dem Du gezählt wirst - nicht anfängt, wichtige Prinzipien aufzugeben«, heißt es in dem Schreiben. nd

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