Werbung

Angestellte Lehrer streiken für gleiche Rechte

Rund 3500 angestellte Lehrer haben auf dem Potsdamer Platz demonstriert. In einem ganztägigen Warnstreik legten sie am Donnerstag die Arbeit nieder. Die Lehrkräfte forderten gleiches Geld für gleichwertige Arbeit, wie es in einer Pressemitteilung der Bildungsgewerkschaft für Erziehung Wissenschaft (GEW) hieß. Die Streikenden verlangten von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), sich endlich auf Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte einzulassen. »Die angestellten Lehrkräfte sind es leid, dass sie für die gleiche Arbeit jeden Monat hunderte Euros weniger bekommen als ihre Kolleginnen und Kollegen«, erklärte Doreen Siebernik, die Vorsitzende der GEW BERLIN.

Der Senat hatte vor kurzem zwar eine Sondierung zu dem Tarifvertrag zugesagt, aber noch keine Einladung an die Gewerkschaft ausgesprochen. Grundsätzlich lehnt Kollatz-Ahnen eine Angleichung bei den Lehrern ab, weil der Senat befürchtet, dass das Land Berlin bei einem Alleingang aus der Tarifgemeinschaft der Länder ausgeschlossen wird. mkr Foto: nd/Ulli Winkler

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln