Tom Mustroph 18.03.2016 / Kultur

Thälmann und die Gartenzwerge

Die »2te 11te Interventionale« präsentiert Projekte kritischen Eingreifens in den Stadtraum

Künstler sind Organisatoren des Blicks. In Galerien und Museen nehmen ihnen gewöhnlich die Galeristen und Kuratoren diese Arbeit ab. Im »wilden« realen Stadtraum darf der Künstler aber noch selbst als Perspektivgeber wirken. Sechs Künstler, die sich das auch trauen, versammelt die von der Galerie am Lützowplatz im Ausstellungsraum der IG Metall in Kreuzberg ausgerichtete »2te 11te Interventionale«. Sie ist Teil 2 der »11ten Interventionale«, die im letzten Jahr, mit anderen Künstlern, bereits im Stammhaus am Lützowplatz zu sehen war.

Natürlich drohen in den Ausstellungsraum zurückgeholte Stadtraumprojekte an Kraft zu verlieren. Aber die von Kurator Jan Kage ausgewählten Arbeiten haben dennoch genug subversives Potenzial, um selbst in der Schrumpfform von Video, Foto und Teilinstallation die Gemüter zu bewegen.

Der US-Amerikaner Brad Downey etwa platzierte einen Hund auf einem Laufband an verschiedenen Stellen der Stadt Kasan. Passanten s...

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