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Sanders gibt sich Clinton in Missouri geschlagen

Washington. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat sich bei der Vorwahl im US-Bundesstaat Missouri seiner Konkurrentin Hillary Clinton geschlagen gegeben. Das Ergebnis der Wahl vom Dienstag sei extrem knapp, sagte ein Sprecher von Sanders am Donnerstag (Ortszeit). Der Senator aus Vermont werde aber keine Neuauszählung der Stimmen fordern. »Ich ziehe es vor, den Steuerzahlern von Missouri Geld zu sparen«, sagte Sanders demnach. Da der Vorsprung Clintons in Missouri weniger als ein Prozent betragen hatte, war die Auszählung in Erwartung eines Antrags auf Neuauszählung gestoppt worden. Nach Sanders’ Entscheidung kann die ehemalige Außenministerin alle fünf Vorwahlen vom Dienstag für sich verbuchen. Als besonders wichtig galten die Abstimmungen in Florida und Ohio, außerdem wurde neben Missouri noch in Illinois und North Carolina abgestimmt. Die frühere First Lady liegt nicht nur bei den an Vorwahlergebnisse gebundenen Delegierten klar vor Sanders, sie hat auch die überwältigende Unterstützung der sogenannten Superdelegierten - ranghohe Parteivertreter, die automatisch Wahlrecht auf dem Parteitag haben. AFP/nd

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