Die wütende Schwester aus der Provinz

In der Flüchtlingspolitik werden die Attacken der CSU gegen die CDU immer schärfer

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die CSU auf Geisterfahrt: Während die Drohungen aus Bayern in der Flüchtlingskrise immer schriller werden, droht der Partei ein Machtkampf um die Nachfolge Horst Seehofers.

Der Ton in der Union wird rauer: Am Donnerstag wollte CSU-Chef Horst Seehofer nicht ausschließen, dass seine Partei bundesweit als eigenständige Kraft antreten könnte. Am Freitag grantelte Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) via Twitter: »Der Merkel-Flügel der CDU kann sich ja ins rot-grüne Team verabschieden.« Zuvor hatte er in einem Interview mit der »Welt« betont, in der Flüchtlingspolitik sei Merkel »eher im Team der SPD«. Auch sein Parteikollege, der amtierende Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, warnte in der »Passauer Neuen Presse«: Zwischen den Schwesterparteien sei eine »ernste Situation eingetreten«.

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) versuchte, die Wogen zu glätten. Dem »Focus« sagte er: »Wir wollen keine bundesweite Ausdehnung. Das würde die CSU zerreißen«. Was auf den ersten Blick wie eine Beschwichtigung wirkte, war gleichzeitig ein Affront gegen den Parteichef. Schließlich konterkarierte sei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 522 Wörter (3599 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.