Kein Schutz für die Walschützer

Umweltaktivisten von Sea Shepherd zu Geldstrafen verurteilt / Walfang auf den Färöer-Inseln wird im Sommer weitergehen

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es bleibt strafbar, den traditionellen Walfang auf den Färöer-Inseln zu stören. Ein dänisches Landesgericht bestätigte das Urteil gegen Aktivisten von Sea Shepherd.

Die autonome Inselgruppe der Färöer geriet 2014 und 2015 ins Visier der radikalen Umweltorganisation Sea Shepherd, die für ein Verbot der Wal- und Robbenjagd eintritt. Bereits vor ihrer Ankunft verboten die färöischen Behörden deshalb 2015 allen Personen, die eine Verbindung zu Sea Shepherd haben, die Inseln zu betreten oder mit dem Schiff die Hoheitsgewässer zu befahren. Die Verbote wurden jedoch von einem Schiff der Organisation sowie einer Gruppe Aktivisten übertreten. Aktivisten hielten sich über fünf Monate auf den Inseln auf, um die Fjorde zu überwachen und eventuell auftauchende Herden von Grindwalen zu verscheuchen. Bewusstes Stören des traditionellen Walfanges ist laut färöischem Gesetz jedoch strafbar. Deshalb wurden zwölf Aktivisten, darunter zwei deutsche, im Sommer 2015 durch das färöische Gericht zu Geldstrafen verurteilt.

Sea Shepherd rief daraufhin die nächsthöhere juristische Instanz an, das Östliche Landesgericht...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 519 Wörter (3378 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.