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Fabian Köhler 20.03.2016 / Tagebuch aus Idomeni

Europäische Werte

Teil IV des Tagebuchs aus Idomeni: Das Camp könnte als Symbol der Gastfreundschaft gelten – freilich nicht die des reichen Europas

Der Tag nach den Entscheidungen in Brüssel. Vielleicht wäre Europa ein mitfühlender Kontinent, würde jeder seiner Bewohner einmal in Idomeni an der Weiterreise gehindert werden. Teil IV des Tagebuchs aus Idomeni.

Für mich gibt es an dieser Stelle kein Weiterkommen. Kein vor, kein zurück. Egal wie sehr ich darauf hinweise, dass ich doch aber weiter müsse. Die drei Männer bleiben unnachgiebig. Nicht bevor ich von der Linsensuppe probiert hätte. Die kocht unterdessen auf einem Haufen brennender Babywindeln in einer verkohlten Dose, in der einmal Bohnen waren.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

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Über diesen Blog

Tagebuch aus Idomeni

Idomeni – der Ort, an dem Europas Werte im Schlamm versinken. Am Nato-Draht aus EU-Produktion endet hier die Hoffnung Zehntausender Menschen auf ein Leben ohne Krieg, Hunger und Tod. Wie ist der Alltag der Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze? Was gibt ihnen Hoffnung, was lässt sie verzweifeln? nd-Autor Fabian Köhler begleitet sie eine Woche lang, 24 Stunden am Tag.

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