Mehr Schutz beim Hausbau

Neues Bauvertragsrecht

Verträge zwischen privaten Bauherren und Bauunternehmern sollen künftig klare Fristen und mehr Details zu einzelnen Leistungen enthalten. Ein Gesetzentwurf des Justizministeriums, den das Bundeskabinett am 2. März 2016 verabschiedete, muss noch den Bundestag passieren. Fragen und Antworten zur geplanten Reform.

Wer ein eigenes Haus baut, geht dabei oft ein großes finanzielles Risiko ein. Nicht allen privaten Bauherren gelingt es, den Vertrag mit der Baufirma wasserdicht zu formulieren. Deshalb will die Bundesregierung jetzt den Verbraucherschutz stärker als bisher im Bauvertragsrecht verankern. Mit Mindeststandards für die Verträge zwischen Auftraggeber und Bauunternehmer.

Was muss der Bauunternehmer künftig alles vorlegen?

Er muss dem Auftraggeber eine Baubeschreibung präsentieren, in der die einzelnen Leistungen und Materialen konkret benannt sind. Damit kann sich der potenzielle Kunde einen Überblick verschaffen und verschiedene Angebote besser vergleichen. Außerdem darf kein Vertrag mehr geschlossen werden, ohne dass genau festgelegt wird, wann der Bau spätestens fertig sein soll. Denn private Bauherrn müssen in der Regel vor dem Umzug ins Eigenheim fristgerecht ihren Mietvertrag kündigen. Nach Angaben des Bauherren-Schutzbundes i...

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