Dexit-Alarm

»Lessons of Leaking« - ein Aktivistendilemma als Theater-Game im HAU3

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wikileaks hatte noch geteilte Zustimmung erfahren. Muss man wirklich wissen, mit welchen Spitznamen die CIA-Residenten in den US-Botschaften den jeweiligen Regierungschef versehen und welche charakterlichen Defizite sie als Anknüpfungspunkt für eine Erpressung oder Beeinflussung sehen?, fragten sich viele nach dem Bekanntmachen der US-Diplomatenpost im Jahre 2010. Die Beurteilung änderte sich schlagartig mit der Veröffentlichung der Ausspähpraktiken der NSA durch den Whistleblower Edward Snowden. Leaking wurde bis hinein ins bürgerliche Lager »sexy«. Das Datenabgraben wiederum von Kommunikationsdienstleistern, Versicherungsunternehmen, Krankenkassen und Arbeitgebern aller Art erhöhten aber wieder die Zweifel am Transparenzideal. Mitten in diese Debatte platzt nun das Theatergame »Lessons of Leaking« von machina eX.

Die Truppe verschreibt sich seit sechs Jahren dem Anliegen, Computerspiele und Theaterpraktiken miteinander zu versöhnen. ...

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