Christian Y. Schmidt 23.03.2016 / Meinung

Faszination Gauck

Pastoraler Ton und Kohlenschaufel-Hände: Sechs flüchtige Beobachtungen beim Staatsbesuch in Peking von Christian Y. Schmidt

Das Erste, was an Gauck auffällt, ist, wie klein er ist. Man weiß das natürlich, man hat das irgendwo mal gelesen, aber erst, wenn er durch ein Spalier von Leuten geht – eine Gasse, die ihm das Protokoll mit Hilfe von Security-Leuten gebahnt hat -, weiß man, wie klein er wirklich ist. Und man begreift sofort, warum dieser Mann so oft »ich« sagen muss. Kleine Menschen müssen so oft »ich« sagen, damit man sie wahrnimmt.

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