Goldgrube Pemex ist fast leer

Mexiko greift seinem hoch verschuldeten staatlichen Ölkonzern unter die Arme

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Angesichts der niedrigen Ölpreise hat Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto dem Staatskonzern Pemex Unterstützung zugesichert. Der Konzern ist hoch verschuldet.

»Im Gegensatz zu anderen Erdölkonzernen kann sich Pemex stets des totalen und entschiedenen Rückhalts der Regierung sicher sein«, sagte der Staatschef kürzlich anlässlich des Jahrestags der Verstaatlichung der mexikanischen Ölindustrie. Pemex müsse sich allerdings auf die niedrigen Preise einstellen und kosteneffizienter arbeiten.

Pemex ist Mexikos größter Steuerzahler. Rund ein Drittel des Staatshaushalts hat der Erdölkonzern einst überwiesen. Das ist vorbei. Derzeit wird das Barrel (159 Liter) mexikanisches Öl für rund 32 US-Dollar gehandelt.

Den Pemex-Torre, das Hochhaus im Anáhuac, einem Stadtteil der Hauptstadt Mexico City, kennt jeder Taxifahrer. »Doch die Fahrten nehmen ab, wir bekommen es schon länger zu spüren, dass es nicht mehr rund läuft«, erklärt Epifanio Gómez Rivera.

Davon sind auch die Lieferanten des größten Staatskonzerns betroffen, dessen Krise mittlerweile alarmierende Züge angenommen hat. Erst vor ei...

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