Simon Poelchau 02.04.2016 / Politik

Keine Atlantikbrücke für Konzerne

Organisatoren erwarten Zehntausende Menschen zu Anti-TTIP-Protesten Ende April in Hannover

Trotz kleinerer Korrekturen bleibt der Hauptkritikpunkt der Freihandelsgegner bei den Abkommen TTIP und CETA der Investorenschutz.

Als Barack Obama im Sommer 2008 als US-Präsidentschaftskandidat vor der Berliner Siegessäule sprach, kamen mehr als 200 000 Zuhörer. Es sei Zeit für »neue Brücken« zwischen den USA und Europa, sagte er damals. Jetzt, zum Ende seiner Amtszeit, kommt Obama wieder nach Deutschland, um Ende April mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen die Industriemesse in Hannover zu eröffnen. Doch die Brücke, an der die beiden bauen wollen, ist äußerst unbeliebt in der Bevölkerung beiderseits des Atlantiks.

»Wenn das Weiße Haus vorab keinen Zweifel daran gelassen hat, dass der Obama-Besuch genutzt werden soll, TTIP voranzubringen, dann ist es ein richtiges Signal, jetzt den Protest auf die Straße zu tragen«, erklärte ver.di-Chef Frank Bsirske am Freitag in Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ruft zusammen mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Paritätischen...

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