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Fledermäuse und eine teure Wippe

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin wird einem Medienbericht zufolge knapp fünf Millionen teurer als geplant. Die zusätzlichen Kosten entstehen unter anderem für die Umsiedlung einer Fledermaus-Population in den Plänterwald, die am geplanten Standort nistete, schreibt der »Tagesspiegel« (Donnnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine Vorlage des Bundesfinanzministeriums. Zudem schlagen Auflagen des Denkmalschutzes für das historische Ziegelsteingewölbe im Sockel des künftigen Denkmals zu Buche.

Das ursprünglich für zehn Millionen Euro veranschlagte Freiheits- und Einheitsdenkmal soll auf dem Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf dem Berliner Schlossplatz errichtet werden. Die Baukosten liegen laut Bundesfinanzministerium mittlerweile bei 14,4 Millionen Euro. Ursprünglich war ein Einweihungstermin am 9. November 2014 geplant, dem 25. Jahrestag des Mauerfalls. Der Bau geht auf einen Beschluss des Bundestags aus dem Jahr 2007 zurück.

Für den Betrieb und die Erhaltung rechnet der Bund laut »Tagesspiegel« mit jährlich 190 000 Euro. Das Geld werde unter anderem für die Wartung der hydraulischen Anlage zu Bewegung der Schale benötigt. epd/nd

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