Ost und West gegeneinander ausgespielt

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Nestlé-Konzern will sein Mainzer Nescafé-Werk schließen und die Produktion in Schwerin konzentrieren. Gewerkschafter und Politiker fühlen sich hintergangen.

Der gut sichtbare Betrieb mit seinen hohen Gebäuden und dem Emblem »Nescafé« am Rheinufer im Mainzer Stadtteil Mombach war 1958 gebaut worden. Hier wurden über Jahrzehnte löslicher Bohnenkaffee und das Kakaogetränk Nesquik produziert. Dem Vernehmen nach galt und gilt die hier angewandte Technologie als »weltweit führend« und der Mainzer Standort auch im Vergleich der weltweit 30 Nescafé-Werke als hochprofitabel. Der Betrieb hat derzeit knapp 400 Beschäftigte und Auszubildende.

»Das Werk entspricht in seiner Gebäudestruktur nicht mehr den Anforderungen einer modernen Kaffeeproduktion, eine Modernisierung der Anlagen erscheint nicht wirtschaftlich«, begründet Nestlé Deutschland-Chefin Béatrice Guillaume-Grabisch die Stilllegung. Offenbar möchte der Konzern die Produktion komplett in das mecklenburgische Schwerin verlagern, wo vor zwei Jahren ein hochmodernes Werk zur Kaffekapsel-Produktion entstanden ist. Hier hatte das Land Mecklen...

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