Der Horror zweier Welten

Im Kino: »Der Schamane und die Schlange« von Ciro Guerra

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der verrätselt lockende Ruf der Wildnis hallt schon wieder durch unsere Zivilisation. Bereits letzte Woche bot »Wild« von Nicolette Krebitz großartigen Anlass, über das Verhältnis des Menschen zu seinem ungezähmten Ursprung nachzudenken, und Krebitz› Geniestreich abgrenzend etwa mit dem Werk Werner Herzogs zu vergleichen. Bei dem Meisterwerk »Der Schamane und die Schlange« kommt einem Herzogs »Aguirre« nun ebenso unweigerlich in den Sinn wie »Wild«. Denn das oscarnominierte Schwarz-Weiß-Juwel des Kolumbianers Ciro Guerra beschreibt beides: den inneren und den äußeren Dschungel. Guerra verbindet seine entschleunigten filmischen Meditationen und philosophischen Abhandlungen mit einer verstörend-harten Abrechnung mit den grauenhaften Verbrechen der europäischen Kautschukbarone und Missionare an den Indios Lateinamerikas. Das kleiden er und Kameramann David Gallegos in Bilder, die durch ihre Schönheit ebenso berauschen wie die im Fi...

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