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Die Proteste sind lauter geworden

Die Aktivistin Sharon Treat über Freihandel im US-Wahlkampf und ihre Kritik an TTIP

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Sharon Treat sieht das Freihandelsabkommen TTIP stärker in die Kritik der amerikanischen Öffentlichkeit rücken. Die Demokratin betont auch die Bedeutung der Freihandelsabkommen im Wahlkampf.

Am Wochenende besucht US-Präsident Barack Obama die Stadt Hannover. Empfangen wird er unter anderem von mehreren tausend Anti-TTIP-Demonstranten. Gefällt Ihnen dieses Bild?
Die Proteste können ihm zeigen, das Thema bewegt unterschiedliche Menschen, das ist sehr wichtig. Der Präsident kann die Meinung so vieler nicht als unwesentlich zur Seite schieben. Für mich ist es nach wie vor schwer zu verstehen, warum Obama die Freihandelsabkommen forciert, obwohl sie gegen seine erklärten Ziele wie etwa den Kampf für eine bessere Gesundheitsversorgung stehen. Momentan ist davon auszugehen, dass mit TTIP und den weiteren geplanten Freihandelsabkommen die Kosten für Medikamente in den USA steigen. Das untergräbt das neue Krankenversicherungssystem, eines seiner Hauptanliegen. Es ist gut, wenn Obama sieht, wie viele ganz normale Bürger tatsächlich alarmiert sind.

Gibt es in den USA ähnlich große Proteste gegen TTIP wie in Europa?
Nein, bishe...


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