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Ungewissheit nach der Abschiebung

Selbst Hilfsorganisationen wissen wenig über die aus Griechenland in die Türkei zurückgeführten Menschen

  • Von Michael Bonvalot, Dikili
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Griechenland hat am Freitag bis zur Mittagsstunde weitere 124 Menschen in die Türkei abgeschoben. Was dort mit ihnen geschieht, ist jedoch unklar.

Gemeinsam mit EU-Ratspräsident Donald Tusk will Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag ein Flüchtlingslager im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien besichtigen. Der Besuch in der Stadt Gaziantep wird den beiden zweifelsohne gute Pressebilder liefern. Doch Hauptgrund für die Reise sind Gespräche zur Umsetzung des EU-Türkei-Abkommens. Es regelt die Abschiebung aller »irregulären Flüchtlinge« in die Türkei, die ab dem 20. März auf den griechischen Inseln angekommen sind.

Die ersten Transporte sind bereits erfolgt. Vor allem aus dem großen Camp auf der Insel Lesbos werden die Menschen nun über das Meer zurückgeschickt. Die Schiffe laufen meist in den türkischen Küstenort Dikili ein, wo eine Erstregistrierung stattfindet, danach werden sie mit Bussen abtransportiert. Wie es dann mit den Menschen weitergeht, ist jedoch nicht einmal lokalen Hilfsorganisationen klar.

In Medien ist die Rede von Aufnahmelagern an der Küste, etw...


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