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Mit Stulle und Kaffee gegen Atomkraft

30 Jahre nach Tschernobyl protestierten Gegner an mehreren Orten für den sofortigen Atomausstieg

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mehr als 1000 Atomkraftgegner nahmen am Wochenende an der »Frühstücksmeile« gegen das Atommüllendlager Schacht Konrad teil. 30 Jahre nach Tschernobyl gab es auch andernorts Proteste.

»Das ist ein richtig cooles Ereignis heute«, sagt Peter Meyer. Damit meint der Sprecher der Braunschweiger Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) nicht die niedrigen Temperaturen und den frischen Wind, der am Sonntagmittag über die Industriestraße Nord in Salzgitter bläst. Viel mehr ist Meyer angetan von der großen Beteiligung und der guten Stimmung bei der »Frühstücksmeile«. Zu der Protestaktion unter freiem Himmel, in Sichtweite des geplanten Atommüllendlagers Schacht Konrad, sind deutlich mehr als tausend Menschen gekommen.

Auf dem an diesem Tag für den Verkehr abgesperrten Teil der Straße im Industriegebiet von Salzgitter haben Aktivisten schon am frühen Morgen Tische und Bänke, Verpflegungs- und Informationsstände sowie eine Bühne aufgebaut. Rund 150 Initiativen und Umweltgruppen, Gewerkschaftsgliederungen und Betriebsräte, Sportvereine und Wohngemeinschaften, Buch- und Bioläden hatten vorab Frühstückstische reserviert.

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