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Ein starkes, düster-ernstes Bild - und eine Komödie mit flachen Witzen: Matthias Dell über den Weimarer Tatort »Der treue Roy«

  • Von Matthias Dell
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das Presseheft zum neuen Weimarer »Tatort: Der treue Roy« (MDR-Redaktion: Sven Döbler) zeigt auf dem Cover ein Bild von Hauptdarstellerin Nora Tschirner. Ihr Gesicht ist zur Hälfte zu sehen, an den Kopf wird eine Pistole gehalten, um den Kopf herum ist es dunkel, der Blick, die Miene der Schauspielerin sind dieser Situation entsprechend. Müsste man von diesem düster-ernsten Bild auf einen Film schließen, eine Komödie käme einem nicht in den Sinn.

Ein Presseheft, zumal in digitalen Zeiten, ist kein bedeutendes Dokument. Aber gestaltet wird es natürlich so ansprechend wie möglich, und deshalb dürfte das Foto auf dem Cover mit Bedacht ausgewählt worden sein – als bestes, attraktivstes, interessantestes Standbild aus dem Film. Diese Überlegung wird durch die Ansicht von »Der treue Roy« nur bestätigt: Die Momente, in denen Kommissarin Kira Dorn (Tschirner) vom untoten Roy Weischlitz (Florian Lukas) mit der Waffe am Kopf zum Chauffieren...


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