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Die Jugend der DDR grüßt die Welt

1973 brachten die Weltfestspiele Ostberlin in den Ausnahmezustand

  • Von Maria Jordan
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im Sommer 1973 konnte Erich Honecker der Welt endlich zeigen, wie offen und modern seine DDR war. Zumindest für ein paar Tage. Denn in diesem Sommer fanden in Ostberlin die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten - kurz: Weltjugendspiele statt, bei denen unter anderem auch PLO-Chef Jassir Arafat zu den Ehrengästen gehörte. Unter dem Motto »Für antiimperialistische Solidarität, Frieden und Freundschaft« zeigte sich die DDR in diesen Tagen von einer ganz anderen Seite und feierte das »Woodstock des Ostens« - mit ungewohnten Freiheiten. Die Jugendfestspiele waren jedoch keine Erfindung Honeckers. Schon 1947 veranstaltete der Weltbund der demokratischen Jugend die ersten Weltfestspiele in Prag. In den Jahren darauf folgten hauptsächlich Städte in anderen Ostblockländern wie Budapest, Moskau und Sofia. Bereits 1951 fand das erste Jugendfestival zwischen den Kriegsruinen in Ostberlin statt. Über acht Millionen Menschen besuchten 1973 die ...


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