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Hilfspolizisten treten Dienst an

Polizei von Sachsen-Anhalt und Sachsen wird verstärkt

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Magdeburg. Die Polizei in Sachsen-Anhalt wird verstärkt. Insgesamt 100 rasch ausgebildete Hilfspolizisten sollen in diesem und im kommenden Jahr ihre Arbeit aufnehmen, wie Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Mittwoch in Magdeburg sagte. Die ersten 20 Frauen und Männer unterzeichneten in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord ihre Verträge. Sie sollen Temposünder aufspüren und Schwerlasttransporte begleiten. Hinzu kommt: Im kommenden Jahr werde das Land gemäß dem Koalitionsvertrag 700 Polizeianwärter einstellen, sagte Stahlknecht weiter. »Das ist eine beispielhafte Einstellungsserie.« Es gehe jetzt darum, auch so viele geeignete Bewerber zu finden.

Für den auf zwei Jahre befristeten Job als Hilfspolizist hatten sich laut Polizeipräsident Andreas Schomaker 169 Frauen und Männer beworben. Unter den 20 Eingestellten seien Handwerker ebenso wie Hochschulabsolventen oder Menschen aus kaufmännischen Berufen. Die Altersspanne reicht von 24 bis 50 Jahren. »Sie übernehmen in diesem Land eine sehr wichtige Aufgabe, weil sie ein Teil dazu beitragen werden, dass die innere Sicherheit gewährleistet ist«, sagte Stahlknecht. Die zwei Jahre seien für die Hilfspolizisten auch eine Bewährungszeit - im Anschluss stehe ihnen eine vollwertige Polizeiausbildung offen oder auch eine weitere Beschäftigung in der Verwaltung.

Die Hilfspolizisten, die auf der Basis einer geplanten Gesetzesänderung bald in Wachpolizei umbenannt werden sollen, sehen auf den ersten Blick wie normale Polizeibeamte aus - es fehlen aber die Schulterklappen.

Auch in Sachsen haben die ersten Wachpolizisten offiziell ihren Dienst begonnen. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) überreichte am Mittwoch in Dresden den 47 Absolventen der dreimonatigen Ausbildung entsprechende Dokumente. Die Wachpolizei sei ein wichtiger Baustein der Sicherheitsarchitektur im Freistaat, sagte der Minister. »Sie wird die sächsische Polizei in Teilbereichen entlasten.«

Unter den 47 Wachpolizisten sind fünf Frauen. 25 von ihnen sollen in Dresden eingesetzt werden, 22 in Leipzig - vor allem zum Schutz von Flüchtlingsunterkünften und bei der Personenüberwachung. Sie sind zwar bewaffnet, haben aber weniger Kompetenzen als Polizisten. dpa/nd

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