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Zwischen den Welten

Gerd Fuchs gestorben

Der Schriftsteller Gerd Fuchs ist tot. Er starb, wie sein Verlag mitteilte, bereits am 13. April im Kreis seiner Familie.

Gerd Fuchs war einer der großen bundesdeutschen Schriftsteller und ein wichtiger literarischer Chronist, seit den sechziger Jahren beim Auftritt bei der Gruppe 47 bis zur Veröffentlichung seiner Novelle »Liebesmüh« im vergangenen Jahr.

Geboren 1932 in Nonnweiler (Saar), aufgewachsen in Hermeskeil bei Trier studierte Fuchs Germanistik und Anglistik in Köln und München und promovierte. Ab 1964 war er Feuilleton-Redakteur bei der Welt, dann beim Spiegel und später als freier Mitarbeiter bei der konkret. Seit 1968 arbeitete er als freiberuflicher Schriftsteller und Lektor.

Fuchs war Mitgründer der AutorenEdition, Mitglied des deutschen PEN und veröffentlichte zahlreiche Romane, von denen »Ein Mann für’s Leben« mit prominenter Besetzung 1981 für die ARD verfilmt wurde.

Seine eigene Geschichte hat er in dem Band »Heimwege« beschrieben. Eine Autobiografie aus Momentaufnahmen und Schlaglichtern sowie ein poetischer Rückblick auf das Werden eines Schriftstellers: idyllisch, komisch, ironisch, bitter oder milde. nd

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