Werbung

Prügelei im Parlament

Türkei: Aufgeheizte Stimmung bei Kurdistan-Debatte

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wegen des Kurdenkonflikts haben sich in der Türkei Parlamentsabgeordnete eine Prügelei geliefert. Es gab Verletzte.

Istanbul. Während einer Debatte im türkischen Parlament sind Abgeordnete der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) und der Opposition mit Fäusten aufeinander losgegangen. Einige Abgeordnete seien verletzt worden, berichtete der Sender NTV am Donnerstag.

Der Abgeordnete der Opposition von der Demokratischen Partei der Völker (HDP) Ferhat Encü hatte die Armee beschuldigt, im kurdisch geprägten Südosten des Landes Massaker an Kurden zu verüben. »Ich gedenke aller Kinder und Zivilisten, die von den Sicherheitskräften massakriert wurden«, sagte Encü bei der Debatte am Vortag. Daraufhin seien Abgeordnete der HDP von Vertretern der AKP im Plenum tätlich angegriffen worden.

Türkische Sicherheitskräfte gehen seit Monaten in einer Militäroffensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei Kurdistans im Südosten der Türkei vor. Deren Kämpfer haben sich dort in Städten verschanzt. Die Behörden verhängen immer wieder teils wochenlange Ausgangssperren, unter denen vor allem die Zivilbevölkerung leidet. Auch am Donnerstag gingen die Gefechte weiter. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Provinz Sirnak sei dabei ein Soldat getötet worden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!