Werbung

Kauder will Moscheen überwachen lassen

CDU-Politiker: »In Deutschland gibt der Staat die Regeln vor« / Zustimmung von Seehofer: »Wir wollen Religionsfreiheit, aber nicht den Missbrauch«

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat eine staatliche Kontrolle der Moscheen in Deutschland als unabdingbar im Kampf gegen den Terrorismus bezeichnet. »Der Staat ist hier gefordert. Er muss das kontrollieren«, sagte Kauder der »Berliner Zeitung«. In einigen Moscheen würden Predigten gehalten, die mit dem deutschen Staatsverständnis nicht in Einklang stünden. Deutschland sei aber ein säkularer Staat, in dem die Religion nicht über dem Staat stehe, sondern der Staat über der Religion, sagte der CDU-Politiker.

»Daran haben sich alle zu halten und dies müssen die Vertreter und die Angehörigen aller Religionen akzeptieren«, unterstrich Kauder. In Deutschland gebe der Staat die Regeln vor. Es sei allerdings nicht sinnvoll, zu verlangen, dass alle Imame Deutsch sprechen sollten: »Für Italiener wird die Heilige Messe auch auf Italienisch angeboten. In den Synagogen wird auf Hebräisch gebetet. Das ist alles zu akzeptieren.«

CSU-Chef Horst Seehofer begrüßte am Freitag den Vorstoß Kauders: »Das halte ich für sinnvoll«, sagte Seehofer in Unterschleißheim. »Wir wollen die Religionsfreiheit, dass das klar ist, aber nicht den Missbrauch.« Die Staatsregierung werde sich mit der Frage des politischen Islams intensiv beschäftigen. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen