Werbung

Landtag setzt Ausschuss zu NSU-Mordserie ein

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Potsdam. Nach langem Warten der Zivilgesellschaft auf einen solchen Schritt setzte der Landtag nach dem Vorbild des Bundes und anderer Länder am Freitag einstimmig einen eigenen NSU-Untersuchungsausschuss ein. Die SPD hatte erst gezögert. Zum Ausschussvorsitzenden wurde der frühere Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) gewählt. »Der Untersuchungsausschuss bietet die Chance, offen gebliebene Fragen im Zusammenhang mit den NSU-Morden zu beantworten und daraus Schlussfolgerungen für die künftige Bekämpfung rechtsextremistischer Gewalt zu ziehen«, erklärte der SPD-Abgeordnete Björn Lüttmann. »Der Rechtsradikalismus streckt seine Tentakeln bis in die Mitte der Gesellschaft aus«, sagte Volkmar Schöneburg (LINKE). Anlass für den Ausschuss sind Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz, Erkenntnisse seines V-Mannes »Piatto« über den Aufenthalt des NSU-Trios nicht an die Polizei weitergegeben zu haben. »Über den Einzelfall hinaus müssen wir uns allgemeinen Fragen widmen«, meinte Schöneburg. Er äußerte wie Lüttmann und andere die Hoffnung, dass im Ausschuss keine »parteipolitischen Spielchen« getrieben werden. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!