Barocker Rahmen für DDR-Kunst

Der Softwaremilliardär Hasso Plattner will sein Museum Barberini im Januar 2017 eröffnen

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es hätte in Potsdam geschehen können, dass ein DDR-Interhotel für die Präsentation von DDR-Kunst abgerissen wird. Aber dazu hat es Milliardär Hasso Plattner nicht kommen lassen.

Wer in Leipzig studiert hat, für den steht die Abkürzung MB für »Moritzbastei« - für den unter Führung der Jugendorganisation FDJ aus dem Schutt gewühlten »schönsten Studentenclub Europas«.

Bald hat auch Potsdam sein MB, sein »Museum Barberini«. Im Januar 2017 soll es eröffnet werden. Milliardär Hasso Plattner ließ das im Zweiten Weltkrieg zerstörte, barocke Palais Barberini in den vergangenen vier Jahren als Nachbau aus dem Boden stampfen und will dort seine private Gemäldesammlung zeigen. Gerade aus Kalifornien eingeflogen dankte Plattner am Donnerstag den Handwerkern, die das Gebäude mit historischer Fassade und nach modernen Gesichtspunkten wiedererrichtet hatten.

Als er mit seinem Softwareunternehmen SAP 1988 an die Börse gegangen war, musste er »schweren Herzens Aktien verkaufen«, erklärte Plattner. Eigentlich habe er sie gleich wieder zurückkaufen wollen - »und es hätte sich gelohnt« -, doch habe er dann mit dem Geld K...

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